Aktives Altern
Unter dem Stichwort „Aktives Altern“ werden in den meisten Mitgliedsstaaten Strategien aufgeführt, die auf die Situation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgerichtet sind und eine längere Beschäftigung dieser Gruppe zum Ziel haben.
In Dänemark, in Frankreich und im Vereinigten Königreich wurden von den Ministerien spezielle Webseiten und Programme eingerichtet, die sich insbesondere an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber richten und Informationen über die Situation älterer Arbeitnehmer/innen bereitstellen (dänische Website „Seniorpraksis.dk“, französische Initiative „Pour l’emploi des seniors“ und britisches Programm „Age positive“). Um die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/innen zu fördern, sollen im Rahmen der Reform der britischen Aktivierungsstrategie (Get Britain Working) im Laufe des Jahres 2011 gezielte Wiedereingliederungshilfen für ältere Menschen aufgelegt werden.
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Unter dem Stichwort „Ältere Arbeitnehmer/innen“ stellt das österreichische BMASK eine Reihe von Maßnahmen vor, die unter anderem auch den Verbleib älterer Arbeitnehmer/innen im Erwerbsleben fördert.
Das niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebot Fit2Work startete im Juli 2011 mit dem Ziel, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen zu erhalten. Im Sinne einer beruflichen Prävention soll durch rechtzeitige Beratung und Case-Management drohender Berufsunfähigkeit vorgebeugt werden. Die Zielgruppe sind Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Erwerbsalter, die in Form eines One-Stop-Shops versorgt werden sollen. Die ersten beteiligten Bundesländer sind Wien, Niederösterreich und die Steiermark. Das Beratungsangebot soll stufenweise bis 2013 in allen österreichischen Bundesländern eingerichtet werden. Mit der Projektkoordinierung ist das Bundessozialamt betraut. Die eigentliche Beratungsleistung („Fit2Work“) soll durch externe Umsetzungspartnerinnen und -partner in jedem Bundesland erbracht werden. Für das Programm Fit2Work werden 28 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie auf der Website der Arbeitskammer Wien und auf der Website des österreichischen Parlaments.
Weitere Schwerpunkte in der Debatte zum Thema „Aktives Altern“ sind die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements sowie die Partizipation älterer Menschen im Gemeinwesen. Im Mai 2011 fand in Spanien der „Tag der Partizipation, des Freiwilligenengagements und des Aktiven Alterns“ (Jornada de debate: Participación y voluntariado de las personas mayores y envejecimiento activo) statt, der vom Institut für ältere Menschen und Soziale Dienste in Kooperation mit dem spanischen Kulturministerium ausgerichtet wurde.
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Mit dem britischen Programm „Active at 60" sollen ältere Menschen beim Übergang vom Erwerbsleben in die Rente unterstützt werden, um soziale Isolation und Vereinsamung zu vermeiden. Das Programm sieht Zuschüsse für Freiwilligenorganisationen in Höhe von insgesamt einer Million Pfund vor. Diese Mittel werden vom britischen Community Development Foundation (CDF) verwaltet und landesweit an insgesamt 30 Kommunen vergeben.
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