BULLETIN Europäische Seniorenpolitiken
Im Zuge des Demografischen Wandels sind die Regierungsverantwortlichen auf nationaler wie auf europäischer Ebene dazu aufgefordert, die gesellschaftlichen Veränderungen in Folge der Bevölkerungsalterung als Querschnittsthema in den verschiedensten Politikbereichen (wie z.B. Renten- und Beschäftigungspolitik, Stadt- und Regionalplanung, Familien- und Seniorenpolitik, Bildungspolitik, Engagementpolitik sowie Einwanderungs- und Integrationspolitik etc.) mitzudenken. Die einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben unterschiedliche Ansätze und Strategien, mit ähnlichen Fragestellungen umzugehen.
Um im Sinne einer Politikberatung aufzuzeigen, wie andere Mitgliedsstaaten mit diesen Veränderungen umgehen und damit Anregungen für die Weiterentwicklung der Generationen– und Seniorenpolitik in Deutschland geben zu können, verfolgt die „Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa“ bereits seit dem Jahr 2010 regelmäßig die Entwicklung von gesellschaftspolitischen Maßnahmen und Politiken im Umgang mit dem Demografischen Wandel auf europäischer Ebene sowie in einzelnen Mitgliedsstaaten.
Mit dem Monitor Europäische Seniorenpolitiken wurde ein Recherchekonzept entwickelt, das aktuelle sozialpolitische Maßnahmen und Entwicklungen für ältere Menschen aus deutscher Perspektive in acht Mitgliedsstaaten zu den Schlagwörtern: Aktives Altern – Altersbilder – Demenz – Pflege – Unterstützung pflegender Angehöriger – Dienstleistungen für ältere Menschen – Generationenbeziehungen erfasst.
Das Bulletin zum Monitor Europäische Seniorenpolitiken fasst die wichtigsten Ergebnisse der Recherche für Sie zusammen.
Die Autorinnen des Bulletins sind Kathrin Linz-Dinchel und Sabrina Stula.
