Demenz
Alle hier untersuchten acht Mitgliedsstaaten nehmen sich des Themas „Demenz/Alzheimer“ an. Sowohl Dänemark, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Österreich als auch das Vereinigte Königreich verfolgen aktuell die Zielsetzung, die Situation von Demenzkranken, die auf Pflegeleistungen angewiesen sind, zu verbessern.
Ziel des finnischen „Memory Disorder“- Programms ist es zum Beispiel, die Leistungsketten für Demenzkranke zu ergänzen, damit diese sich besser an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren. Die Zielsetzung der erweiterten Vernetzung soll auch dazu beitragen, einem (schweren) Krankheitsverlauf vorzubeugen (Stichwort: Prävention).
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In den Niederlanden wird aktuell das nationale Programm „Integrierte Versorgung Demenz“ (Programma Ketenzorg Dementie) umgesetzt. Es soll die Pflegesituation von Demenzkranken durch die erweiterte Vernetzung von Leistungen der Krankenversicherungen, privaten Leistungserbringern und den Vertretungen von Menschen mit Demenz verbessern. Die aufeinander abgestimmten Leistungsketten sollen somit auch stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen eingehen können.
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Ein Schwerpunkt für das Jahr 2011 im Rahmen der Demenzstrategie des Vereinigten Königreichs ist ebenfalls die Verbesserung der stationären Pflege Demenzkranker.
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Der Umsetzungsplan der Nationalen Demenzstrategie im Vereinigten Königreich wurde von der Abteilung für Wohlfahrt und Rente (Department for Welfare and Pensions) im September 2010 aktualisiert. Darin werden drei Schwerpunkte für die Jahre 2010 und 2011 angegeben:
- Verbesserung der Qualität bei der Frühdiagnose,
- Verbesserung der Pflege Demenzkranker in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen,
- geringerer Einsatz von Psychopharmaka in der Pflege Demenzkranker
Vgl.: “Quality outcomes for people with dementia: building on the work of the National Dementia Strategy“
