Altersbilder
In einigen Ländern thematisieren die Behörden gesellschaftliche Bilder vom Alter(n) mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Potentiale älterer Menschen zu sensibilisieren. Der Begriff „Altersbilder“ wird auf den ministeriellen Webseiten meist jedoch nicht genannt. Ein Beispiel hierfür ist Spanien, wo anlässlich des Weltfrauentages am 8. März die Direktorin des spanischen Fraueninstituts (Instituto de la Mujer) und die Generaldirektion des Instituts für ältere Menschen und Soziale Dienste gemeinsam das Programm einer Tagung erarbeitet haben, das sich inhaltlich speziell den Themen älterer Frauen widmet. [(„Die Chancen des Alters: Weise Frauen“ (Las oportunidades de la edad: Mujeres Sabias)].
Weitere Informationen finden zu der Tagung Sie hier.
Im Vereinigten Königreich wurden einige Programme initiiert, die darauf abzielen, ein positives gesellschaftliches Bild vom Altern zu unterstützen. Bereits seit 2010 läuft dort das Programm „Gutes Altern“ (Ageing well), das lokale Behörden dabei unterstützen soll, Dienstleistungsangebote für ältere Menschen zu verbessern, das Bürgerschaftliche Engagement Älterer vor Ort weiterzuentwickeln und die soziale Isolation Älterer zu bekämpfen, indem die Potentiale Älterer stärker in den Vordergrund gestellt werden. Nähere Informationen finden zu diesem Programm finden Sie hier.
Zudem wird im Vereinigten Königreich am 1. Oktober der Internationale Tag älterer Menschen zum dritten Mal gefeiert. Der „Tag älterer Menschen“ (Older People’s Day) steht 2011 unter dem Motto „Aktiv werden und bleiben im Alter“ (getting and staying active in later life). Ziel des Kampagnentags ist es, Leute darin zu ermutigen, sich zu engagieren und auf die Vorteile hinzuweisen, die mit physischer, sozialer und mentaler Aktivität im Alter verbunden sind.
In Frankreich findet während des ersten Halbjahrs 2011 eine nationale Debatte über die Zukunft der Pflege statt. Eine der vier eingesetzten Arbeitsgruppen beschäftigt sich mit dem Thema „Gesellschaft und Altern“ und beleuchtet dabei auch die Situation älterer Menschen in der französischen Gesellschaft.
Der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe ist auf der Webseite, die anlässlich der nationalen Debatte eingerichtet wurde, abrufbar.
