Soziale Dienste

Soziale Dienste in Europa entwickeln sich im Rahmen der zunehmenden Bedeutung gemeinschaftsrechtlicher Vorgaben der Europäischen Union. Die Regulierung der Europäischen Union zu Wettbewerb, Beihilfen, Auftragsvergabe und Binnenmarkt hat einen unmittelbaren Einfluss auf die nationalen Organisations-, Regulierungs-, Finanzierungs- und Erbringungsmodelle sozialer Dienste und deren Entwicklung in den jeweiligen Mitgliedstaaten. Gleichzeitig stehen soziale Dienste in Europa vor der Herausforderung, auf eine ständig wachsende Vielfalt an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedürfnissen und wirtschaftlichen Schwankungen in den jeweiligen Mitgliedstaaten zu reagieren.

Die Beobachtungsstelle beleuchtet die Entwicklung sozialer Dienste und stellt diese innerhalb der wohlfahrtstaatlichen Kontexte, die sich je nach Mitgliedstaat unterscheiden, dar. Das europaweite Verständnis der einzelnen Systeme und Lösungsansätze wird dadurch gestärkt.